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HSP / Sensibel - sensitiv

 

Lesen Sie doch mal den untenstehenden Anhang genau durch - vielleicht erkennen auch Sie sich in einigen Dingen darin.
Wenn ja, melden Sie sich bei uns - es würde mich freuen, auch Sie einen Teil auf dem Weg zu begleiten und wenn unsere Gruppe von sensibel-sensitiven Menschen immer grösser wird, dann werden auch wir eines Tages von dem Rest der Menschen anerkannt und unsere positiven Aspekte erkannt.
 
 
Liest man im Duden unter dem Begriff "sensibel" nach, dann steht da:

einfühlsam, empfindsam, feinfühlig, feinsinnig, rücksichtsvoll, taktvoll, unaufdringlich, verhalten, zartbesaitet,   zarftühlend, zurückhaltend

Liest man im Duden unter dem Begriff "sensitiv" nach, dann steht da:

dünnhäutig, empfindlich, feinbesaitet, leicht verletzbar, überempfindlich, weich, mimosenhaft, wehleidig, schmerzempfindlicher, extreme Ueberempfindlichkeit und Reizbarkeit (z.B. geräuschempfindlich etc), Isolation aus Angst vor den Einflüssen anderer Menschen. Gefühlschaos, starke Stimmungsschwankungen, Panikattacken bis hin zu Depressionen oder Burnout - aber auch Offenheit für Gefühle und Gedanken, Spüren von Zuständen anderer Menschen über die Bewusstseins-Ebene, Sensitivität ist auch der Sammelbegriff für Hellsichtigkeit, Hellhörigkeit, Telepathie etc.

und bald schon stellt man fest, dass die beiden Begiffe - sensibel und sensitiv - gar nicht mal so stark sich unterscheiden und man begreift, warum der Begriff sensibel-sensitiv einfach zusammengehört.

 

Der Begriff hochsensible Menschen hat mit HSP (highly-sensitive-Persons) heute einen Namen und wird in etwa so beschrieben: 

15 - 20% der Menschen gelten als hochsensibel oder anders gesagt: sensibel-sensitive Menschen. Ihre Wahrnehmungsfähigkeit ist - wahrscheinlich aufgrund einer speziellen Veranlagung überdurchschnittlich differenziert und sie manifestiert sich oft erst nach einer Folge schwieriger Lebensumstände. Andererseits ist ihr Gehirn häufig nicht in der Lage, die dadurch entstehende Reizüberflutung adäquat zu verarbeiten. Bildhaft ausgedrückt fehlen dem hochsensiblen Menschen "Filter" und eine stabile "Haut", die sie vor zu vielen Einflüssen schützen. Solch "dünnhäutige" Menschen verfügen zwar über ein reiches inneres Potenzial, können dieses aber nicht vollumfänglich in ihr Leben integrieren, weil sie z.B. ständig damit beschäftig sind, sich vor Reizen zu schützen oder sich anzupassen. Darum kann so ein Weg in emotionale Instabilität, nervliche Ueberforderung, Zurückgezogenheit oder Unsicherheit führen und begünstigt zudem Stress und letztlich auch psychische Erkrankungen. 

Die wissenschaftliche Forschung steht in diesem Sinne aber noch am Anfang und weist ein Verhalten dieser sensibel-sensitiven Menschen oft auf psychische Störungen hin, weil sie im Grunde einfach nicht genau wissen wie damit umgehen.

Hochsensibilität ist jedoch keine Krankheit, sondern begünstigt vielmehr auch Eigenschaften wie Differenziertheit, Einfühlungsvermögen, Intuition, Feinfühligkeit, Kreativität etc. - und würde man diese positiven Eigentschaften der hochsensiblen Menschen besser nutzen und sie anerkennen, dann würde man bald feststellen, dass diese Menschen nicht eine psychische Störung haben, sondern sie sogar sehr viele Eigenschaften haben, die der Menscheit sehr nützlich sein können, doch da müsste wohl unser Gesundheits-, unser Schul- und allgemeines Hirarchie-System (wie es leider auch in vielen Institutionen herrscht) sich einen Ruck geben und diese Menschen anerkennen und ihre menschliche feinfühlige Art mit einbeziehen in Gespräche. 

Spirituelle Menschen verfügen oft über ein besonderes Mass an Sensitivität - obschon die beiden Betriffe nicht unbedingt miteinander zu tun haben müssen. Was sensitive Menschen jedoch können, vor allem bei entsprechender Offenheit: sie vermögen seelisch-geistige Zusammehhänge erkennen, was ihnen selber und anderen Menschen durchaus sehr hilfreich sein kann.

Für hochsensible Menschen ist es vor allem wichtig, dass sie auch lernen, sich abzugrenzen und immer wieder in ihre Mitte zurückzufinden, damit sie nicht überflutet werden von fremden Reizen und Energien. - Wenn sensitive Menschen lernen mit ihren Gefühlen umzugehen und vor allem sich verstanden und anerkannt fühlen, dann können diese Menschen sehr wertvoll sein und diese Begabung kann wirklich als Begabung und positiv gesehen werden.

Warum aber weiss man immer noch so wenig über diese 20% der sensibel-sensitiven Menschen?

Ganz einfach, diese Gruppe von Menschen redet nicht gerne über ihre Eigenschaften, denn in unserer strukturierten Welt wissen sie genau, dass sie von der Umwelt nur mit viel Skepsis, Kritik, Missbilligung, Misstrauen und viel Unverständnis rechnen muss, weil die restlichen 80% der Menschen sich nicht mit dieser Gruppe und ihren eigentlich sehr positiven Eigenschaften auseinandersetzt und sie immer noch als Randgruppe stehen lässt. 

Und die bisweilen naheligende Reaktion vor allem aus ärztlicher Sicht, nämlich die Behandlung mit Psychopharmaka und hier insbesondere die antipsychotisch wirkenden Neuroleptika, vertragen die meisten Sensitiven sowieso sehr  schlecht. 

Es ist übrigens unmöglich sich als HSP "ein dickes Fell" anzueignen; denn es ist das Gehirn, das bei HSPs in bestimmten Regionen aktiver arbeitet, als dies bei "normal sensiblen Menschen" der Fall ist. Es fehlt so quasi ein "Wahrnehmungsfilter", weshalb es für Hochsensible schwierig ist, zwischen wichtigen und unwichtigen Wahrnehmungen zu unterscheiden. Die einzige Lösung für Hochsensible besteht darin, diese Veranlagung zu erkennen, zu akzeptieren und zu versuchen sein Leben Lebden danach auszzurichten und sich nicht verunsichern zu lassen von Aussagen von anderen. 

Sensitive Kinder erkennen und schulen

Es gibt sehr viele sensitiven Kinder in der heutigen Welt oder sogenanne Indigokinder oder Kristallkinder. Sie sind so kostbar und haben ein intuitives Wissen, doch leider werden sie in unserem Schulsystem immer noch als schwierig und mühsam gesehen, weil sie sich nicht in ein Schema pressen lassen, sondern viele Dinge hinterfragen, das macht sie dann für viele Pädagogen kompliziert und oft werden solche Kinder zum Schulpsychologen geschickt und sogar mit Ritalin oder dergleichen ruhig gestellt.  

Es ist auch für Eltern von hochsensiblen Kindern deshalb oft sehr schwer einerseits für Ihre hochsensiblen Kinder eine Stütze zu sein und das nötige Verständnis aufzubringen und andererserits bei den Pädagogen und Lehrern das nötige Verständnis für sie zu holen und sie müssen sich dann oft Sätze wie: Sie sind eine überprotegierte Mutter etc anhören, nur weil ihr Kinder nicht alles einfach so hinnehmen, sondern durch ihre Intuition und ihr oft überdimensionales Denken Dinge hinterfragen und einfach oft anders sehen.

Mittlerweile gibt es aber einige Literatur und mit Hilfe von speziellen Tests (es gibt übrigens auch solche Tests für Erwachsene) können Eltern erfahren ob ihr Kind hochsensibel ist, denn leider wird heute alles, was nicht schwarz auf weiss belegt werden kann oft als Einbildung abgewertet.

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